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WerkSTOTTschual

Die werkSTOTTschual in Aschbach ist ein Projekt des Beratungsteams der Landesberufsschule Luis Zuegg Meran. In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Algund und durch die wertvolle Unterstützung verschiedener Partner (TFO Meran, Europäischer Sozialfond, Berufsschulen Schlanders und Bozen, Berufsschule Savoy, Partnerbetriebe, …) wird seit 2011 mit Schülerinnen und Schülern der Berufsschule das alte Widum/Schulhaus in der Fraktion Aschbach saniert. Ziel des Projektes ist die Schaffung eines sinnvollen und naturnahen Lernortes.

Die werkSTOTTschual kann angemietet werden.

Interessenten für die Wochenenden bzw. Ferienzeiten wenden sich bitte an das Thalguterhaus: info@thalguterhaus.it, 0473 220 442


Hier können Sie die Preisliste 2026 herunterladen.

Der Förderverein werkSTOTTschual Aschbach wurde vom Bildungsverbund Burggrafenamt gegründet. Ihm gehören Schulen und Kindergärten des Bezirks an.
Interessierte Schulen und Kindergärten wenden sich für den Zeitraum September bis Mitte Juni (Mo-Fr) an die Koordinatorin des Fördervereins 
Susanne Fabi, susanne.fabi@schule.suedtirol.it, 339 2469798
Die Koordinatorin Barbara Stoinschek befindet sich zur Zeit im Elternurlaub.

 

 

Geschichte des Hauses und des Projektes

Nach Einführung der allgemeinen Schulpflicht durch Kaiserin Maria Theresia im Jahre 1774 erkennt man auch in Algund und auf den Höfen in Aschbach die Notwendigkeit, allen Kindern das Lesen und Schreiben beizubringen. 1820 stellt die Gemeinde Algund einen ersten Antrag um Zuweisung von Geldmitteln aus dem Schulfonds zur Errichtung einer Schule. 1824 fragt das Landgericht Meran bei den Gemeindevertretern nach ob man „in Aschbach einen Lehrer unterhalten kann“ (Lehrerwohnung Verpflegung und Holz). Dem Algunder Dorfbuch entnehmen wir weiters, dass Schule und Widum in Aschbach „(…) bereits 1858 genannt wird.“ Das Grundstück für den Bau der Schule stellt der Oberhauserbauer zur Verfügung und erhält dafür von jedem Bauern eine Trag Heu und später einen Stamm Holz pro Jahr. Bis zum Bau der neuen Kirche (1890) feiern die Aschbacher im großen Raum im ersten Stock ihre Gottesdienste. Ein Teil der schönen Malereien wurde im Zuge der Sanierung freigelegt. Dieser Raum wurde später abgetrennt und in eine Lehrerwohnung umfunktioniert. 1973 werden die letzten Aschbacher Kinder im alten Widum unterrichtet. Danach fällt das Gebäude in einen 38 Jahre dauernden Dornröschenschlaf, bis 2011 der Bürgermeister von Algund Ulrich Gamper mit zwei Lehrern der Berufsschule einen gemeinsamen Traum wagen: das Haus gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern zu sanieren und damit einen sinnvollen naturnahen Lernort zu schaffen.

Schöne Eindrücke von der werkSTOTTschual findet man auf instagram